Mittwoch, 13. November 2013

Solis Tea Maker Prestige

Der Solis Tea Maker Prestige


Eine weitere Empfehlung von mir ist der Solis Tea Maker, der seit rund neun Monaten meinen Haushalt enorm bereichert. Ich weiss gar nicht wie ich früher ohne den Leben konnte.

Ich liebe Tee und mit diesem Gerät steht einem hochwertigen Teegenuss nichts mehr im Wege.
Einfach Offentee aus dem Teehaus oder notfalls auch Offentee aus Coop oder Migros ins Sieb einfüllen, Knopf drücken und ein paar Minuten später erklingt ein Pipston der einem signalisiert, dass der frisch aufgebrühter Tee fertig ist. Genial.
So einfach und gut, und Offentee schmeckt sowieso um Längen besser als Beuteltee.
Das Gerät hat ganz klar seinen Preis. Doch ein gesünderes Getränk wie Tee kommt mir nicht in den Sinn, und wer meint an seiner Gesundheit sparen zu müssen hat eh nichts verstanden.
Bei mir jedenfalls steht der Tea Maker im Dauereinsatz, zwei bis dreimal täglich sind normal, wenn Besuch kommt noch bedeutend mehr.

Der Teemaker hat fünf vorprogrammierte Tee Programme (Green, Black, White, Herbal und Oolong) und je drei Brühstärken (Mild, Medium und Strong), sowie eine programmierbare Custom Variante. Je nach Programm variiert die Wassertemperatur von 70 bis 100 Grad und die Brühzeit von 60 Sekunden bis fünf Minuten. Eine Warmhaltefunktion hält einem auf Wunsch den Tee eine Stunde lang warm.


Ein weiterer Tip: René Schudel's Eistee Rezept 





Mittwoch, 23. Oktober 2013

Cold Steel Kitchen Classics

Die Cold Steel Küchenmesser (Cold Steel Kitchen Classics)

Ein absolut geniales Produkt das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Bei mir ist der ganze Messerblock seit über einem Jahr im Ein

satz. Vor allem das Chef's Knife leistet mir täglich treue Dienste.

Die Messer sind sehr gut verarbeitet, bleiben lange scharf und haben ein Preis-Leistungs-Verhältnis das wohl ungeschlagen ist. 250 Dollar kostet der 13-teilige Messerblock, das Chef's Knife alleine nur 31 Dollar.


Besonders hervorzuheben ist, wodurch sich diese Messer von allen Konkurrenzprodukten unterscheidet, der Griff. Der Griff ist die Verbindung zwischen Hand und Klinge und ist entscheidend für ein gutes Handling. Beim Cold Steel besteht die äusserste Hülle aus rutschfestem Kraton Polymer, dies verleiht dem Messer zusammen mit dem ergonomisch geformten Griff eine unglaubliche Griffigkeit. Man weiss einfach immer ganz genau wie die Klinge ausgerichtet ist und wie das Messer steht. Nur so lässt es sich schnell, genau und sicher arbeiten.  

Dienstag, 30. Juli 2013

Von Luxus

Wahrer Luxus

Was ist Luxus? Einen Porsche zu besitzen, in einer Villa zu hausen, oder teurer Schmuck? Vielleicht ein Prall gefühltes Bankkonto? Schlicht alles was uns von Werbung und Medien als Luxusgüter vorgezeigt wird? Nun ja, ich sehe das etwas anders.

Einige der grössten Luxusgüter sind, natürlich nebst einem starken gesundem Körper und klarem Geist, folgende:

Ein beheiztes Dach über dem Kopf! Ja klar in der heutigen Zeit absolut normal, aber das eine warme, trockene und windgeschützte Behausung das grossartigste seit der Erfindung von Pfeil und Bogen ist, wird uns oft erst bewusst wenn wir es nicht mehr haben. Wer schon mal eine oder mehrere Nächte bei Wind und Wetter, ohne Ausrüstung im Freien verbracht hat, wird verstehen was ich meine. Übrigens eine Erfahrung die ich jedem nur empfehlen kann.

Ebenso grosser Luxus ist es, abends sorgenfrei im bequemen Bett einzuschlafen, ohne Angst haben zu müssen das man im Schlaf von einer Diebesgilde oder verarmten Söldnerbande im Schlaf wegen ein paar Brotreste erschlagen wird. Auch noch heute gibt es Länder in denen Menschen wegen einer Niere oder aus reiner Willkür ermordet werden. Diese Sicherheit die uns frühere Generationen erarbeitet haben sollten wir viel mehr respektieren und uns bewusst werden.

Die Allgegenwart von Nahrungsmitteln. Noch nie war es so einfach sich gesund und vielseitig zu ernähren wie heute. Jagen und Sammeln ist unnötig geworden. Jeder kann im Laden um die Ecke Fisch, Fleisch, Gemüse, Früchte und Gewürze nach Belieben kaufen. Die Lagerung desselben sowie die Zubereitung und Abwasch danach sind so einfach und schnell wie noch nie. Ich meine Kühlschrank, Elektroherd und Geschirrspülmaschine waren auch hierzulande noch vor 70 Jahren alles andere als selbstverständlich. Wie man sich angesichts dessen von Fertiggerichten und Fastfood ernähren kann ist mir unverständlich.

Diese und viele weitere Dinge wie medizinische Versorgung, Reisefreiheit, Bildung, usw. sind die wahren Luxusgüter unserer Zeit. Der Porsche ist nur Schein und nicht wirklich befriedigend. Wir sollten viel mehr wertschätzen was wir bereits haben und uns auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben besinnen. Gesundheit, Freunde, Familie, Werte und Gerechtigkeitsempfinden sind die wirklich wichtigen Dinge, die unserer Aufmerksamkeit bedürfen.

Trotzt all dem Luxus den wir schon haben, gibt es noch sehr viel zu verbessern. Nicht das Auto in der Einfahrt, nein, die Welt muss sich bessern, die Menschheit und ihr Denken müssen sich verändern. Doch dazu muss sich erst der einzelne Mensch und sein Denken verändern, erst dann entsteht die Möglichkeit seinen Teil beizutragen und wirklich grosses zu vollbringen.

Nichts was wirklich von Wert ist, lässt sich mit Geld kaufen. Am wertvollsten sind innere Werte, also die Einstellung, Gesundheit, Ethik und ein Leben in dem man sich für etwas engagieren kann. Das Leben wird erst wirklich wertvoll wenn man es für etwas einsetzt. Nicht für persönliche Bereicherung, das zählt nicht. sondern für etwas grösseres, grösser als der einzelne Mensch. Für die Menschheit, für die Natur, für unseren Planet, für die Gerechtigkeit.



Grundlagen Vitamine

Vitamine

Die nachfolgende Grafik ist eigentlich selbsterklärend. Erwähnenswert scheint mir nur zu sagen, das bei einer anständigen Ernährung Vitaminpräparate und dergleichen unnötig sind, ja sogar schädlich sein können. So wie es zum Beispiel bei Vitamin C der Fall ist. Untersuchungen haben gezeigt das eine hochdosierte Einnahme von Vitamin C Präparaten negative sogar Krebserregende Wirkung haben kann. Wohingegen eine hochdosierte Vitamin C Zufuhr durch Früchte (z.B. Orangen) keinerlei negative Einflüsse hatte. Der Grund ist simpel, die Orange enthält nicht nur Vitamin C, sondern eine viel zahl von Inhalts- und Wirkstoffen. Diese Kombination aus Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen ist gesund, doch das isolierte im Labor künstlich hergestellte Vitaminpräparat nicht. So sieht es mit allen Präparaten aus. Positive Effekte konnten bisher nur bei durch den Arzt prognostizierten akutem Mangel beobachtet werden, für den Normalbürger sind solche Präparate nur unnötige Geldverschwendung und potenziell Gesundheitsschädlich. 


Fettlösliche und Wasserlösliche Vitamine


Man unterscheidet zwischen wasserlöslichen und fettlöslichen Vitaminen. Letztere können nur in Kombination mit Fett während der Verdauung aufgenommen werden. Provitamin A wie es bekanntlich in Karotten enthalten ist kann erst wirklich aufgenommen werden, wenn gleichzeitig bzw. kurz davor oder danach etwas fetthaltiges konsumiert wird. 

Grundlagen Eiweiss

Eiweisse

Oder auch Proteine, was sich vom altgriechischen Wort proteno ableitet und soviel bedeutet wie „Ich nehme den ersten Platz ein“, sind die Grundbausteine des Lebens. Aminosäuren sind die ersten komplexen Verbindungen die sich in der Ursuppe gebildet haben und auch im Weltall gibt es Hinweise auf einfache Aminosäurenverbindungen.

Aufbau der Proteine

Proteine sind aus vier chemischen Elementen aufgebaut: Kohlenstoff C, Wasserstoff H, Sauerstoff O und Stickstoff N. Im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Fetten enthalten Proteine zusätzlich 16% Stickstoffanteil, was sie einzigartig macht und dazu führt, dass Proteine nicht durch andere Nährstoffe ersetzt werden können.
Proteine bestehen aus Aminosäuren. Diese neigen dazu sich untereinander zu verbinden und Ketten zu bilden. Einfache Aminosäureketten nennt man Peptide und lange spiralförmig aufgerollte Aminosäureketten bilden die Proteine.

Aminosäuren

Es gibt verschiedenste Aminosäurenvertreter, davon sind 20 für den menschlichen Stoffwechsel von Bedeutung und deren neun sind essentiell, also unentbehrlich. Diese unentbehrlichen sind die Aminosäuren der L-Gruppe:
L-Histidin, L-Isoleucin, L-Leucin, L-Lysin, L-Methionin, L-Phenylalanin, L-Threonin, L-Trytophan und L-Valin.
Jedes Lebewesen hat nun in der Erbsubstanz Baupläne, anhand derer die Aminosäuren zu komplexen dreidimensionalen Gebilden zusammengesetzt werden, den Proteinen.
Funktion der Proteine

Eiweisse übernehmen verschiedene Aufgaben im Organismus. Zuallererst sind sie Bausteine für Muskeln, Sehnen, Knorpel, Knochen, Haut, Gehirn und eigentlich jede einzelne Zelle in unserm Körper.
Weiter bilden Verbindungen aus Aminosäuren Botenstoffe, also Hormone und Enzyme. Andere Eiweisse sind Transportmittel für Vitamine und Sauerstoff (Hämoglobin) oder bilden Antikörper fürs Immunsystem. Ferner spielen sie bei der Regulation des Säuren-Basen-Haushalts eine Rolle. Proteine die nicht für all diese Vorgänge benötigt werden, bilden mit ihren 4.1 kcal pro Gramm eine weiter Energiequelle.



Biologische Wertigkeit der Proteine

Das Aminosäuremuster von Eiweiss entscheidet über die biologische Wertigkeit, je mehr dieses dem eigenen Bedarf entspricht, desto höher ist seine Wertigkeit. Dabei gilt das Gesetz des Minimums, wonach der niedrigste Wert einer essentiellen Aminosäure den limitierenden Faktor bildet. Betrachtet man einzelne Lebensmittel isoliert, so zeigt sich das tierische Eiweissquellen eine höhere Wertigkeit besitzen als pflanzliche. Jedoch lassen sich durch Kombinationen von verschiedenen Lebensmittel sehr viel bessere Wertigkeiten erreichen.
Das Vollei wird hier als Grundwert für die Biologische Wertigkeit angenommen und hat einen Wert von 100. Lebensmittel(-kombinationen) mit einer Wertung über 100 sind für unseren Organismus noch besser verwertbar, es wird also weniger Protein benötigt um den Bedarf zu decken, wohingegen bei einem tieferen Wert als 100 entsprechend mehr zugeführt werden muss um den Bedarf zu decken.
Um eine gute Proteinwertigkeit sicherzustellen muss nicht unbedingt auf tierische Eiweissquellen zurückgegriffen werden, die Kombination von Mais und Bohnen erreicht Beispielsweise ebenfalls eine Wertigkeit von 100.
Die höchste gemessene Biologische Wertigkeit liegt bei 136 und wird durch die Kombination Kartoffeln und Vollei erreicht. Mit dieser Kombination kann ein nicht sportlich aktiver Erwachsener seinen Proteinbedarf mit bereits 30 bis 40 Gramm decken. Mit 1.2 kg Kartoffeln und zwei Hühnereiern pro Tag wäre der Proteinbedarf also gedeckt, bei nur 1000kcal.

Die höchste Biologische Wertigkeit liegt wie gesagt bei 136, höhere Wertigkeiten zum Beispiel bei Supplements sind entweder mit einer anderen Methode erhoben worden oder schlicht erfunden.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Warum Trainieren?

Warum Trainieren?

Hauptsache Sport
Zu aller erst wohnen wir nicht in einem Land, Stadt, oder einer Wohnung. Unser Geist, unser Bewusstsein wohnt zu aller erst in unserem Körper und zwar solange wir leben. Ob unser Körper nun ein, naja so kitschig es klingen mag, ein „Tempel“ oder eine Müllhalde ist, liegt in unserer Hand. Es ist völlig egal wie Luxuriös man wohnt und wie viel die fette Couch gekostet hat, wer seinen Körper mit Drogen, Alkohol, rauchen, falscher Ernährung und Bewegungsmangel Schritt für Schritt zerstört, wird irgendwann schlechter Leben als ein gesunder, fitter Penner unter der Brücke.

Es kommt gar nicht mal so darauf an, welchen Sport man macht, vielmehr das man überhaupt Sport macht. Die besten Ergebnisse lassen sich aber mit Krafttraining erzielen bei gleichzeitig minimalem Zeitaufwand, maximaler Flexibilität und geringem finanziellen Aufwand. Man kann Zuhause mit dem eigenen Körpergewicht trainieren oder sich beim nächsten Vitaparcours (Trimm dich Pfad in Deutschland), beides ist kostenlos, abmühen oder man geht ins nächste Fitnessstudio. Viele Studios haben heutzutage 24 Stunden geöffnet und kosten auch nicht mehr soviel, gut dafür ist die Betreuung meistens schlecht oder nicht vorhanden. Wer sich selbst einen anständigen Trainingsplan erstellen will muss sehr viel Zeit in Lesen und Ausprobieren investieren, oder man investiert sein Geld in einen erfahrenen Personal Trainer.
Wichtig ist schlussendlich, dass man Spass daran hat, ganz egal ob Krafttraining, Turnen oder irgendeine Vereinssportart. Ohne Spass, oder besser gesagt „Flow“ wird man kaum langfristig dabei bleiben.

Gesundes Bodybuilding und Krafttraining
Beim Krafttraining sollte, sofern man nicht an Wettkämpfen teilnimmt, die Gesundheit höchstes Ziel sein. Vielleicht wird man nicht unbedingt länger leben, doch gesünder, leistungsfähiger und wahrscheinlich auch glücklicher.
Angenommen sie werden 80 Jahre alt, egal welchen Lebensstil sie haben. Wie würden sie lieber abtreten, gesund und dem alter entsprechend Fit, mit 15 Jahren seit der Pensionierung die sie mit Reisen, Wandern, oder meinetwegen Zocken verbringen konnten. Oder lieber körperlich kaputt, mit jeder Menge Medikamenten, diversen Arztbesuchen und Spitalaufenthalten, mit Schmerzen und gebrechen die ein anständiges Leben verunmöglichen. Also ich sterbe doch lieber Gesund. Ein künstliches dahinvegetieren dank modernster Medizin ohne Lebensqualität, ist kein Leben.

Konkurrenz und Doping
Im Training geht es nicht um Konkurrenz, nicht darum massiger, stärker oder sonst irgendwie besser als andere zu sein. Es geht lediglich darum heute besser zu sein als man gestern war und morgen besser zu sein als man heute ist. Progression ist wichtig, doch steht man dabei nur in Konkurrenz zu sich selbst. Ob andere nun viel schneller Fortschritte machen ist egal, es kommt nur darauf an, gegenüber sich selbst immer besser zu werden und dabei die Gesundheit zu erhalten. Demzufolge kommen Anabolika natürlich auch nicht in Frage. Dabei macht man wohl enorme Fortschritte und wirft bald einen breiten Schatten, doch entstehen diese Fortschritte auf Kosten der Gesundheit. Was ja total am Ziel vorbei schiesst. Ich finde es ist auch ein Betrug an sich selbst, man bescheisst sich selbst, weil der Erfolge der durch Doping erzielt wurde nicht von einem selbst ehrlich und hart erarbeitet wurde, sondern nur mit schummeln möglich wurde, man hat solche Erfolge gar nicht verdient.
Es ist wohl Einstellungssache, ob man mit seiner ehrlich und hart erarbeiteten Masse oder Kraft zufrieden ist, oder willensschwach mit Minderwertigkeitskomplexen sich immer mit anderen Vergleichen muss und ohne Rücksicht auf seinen Körper bereit ist zu Stoffen. Ob legale Sachen wie Kre-Alkalin, Creatin, Glutamin, Pre-Workout Booster wie Jack3d, usw. eingesetzt werden sollten ist schlussendlich jedem selbst überlassen. Ich finde es aber sehr grenzwertig, weil sie ebenfalls leistungssteigernde und aufpumpende Wirkung haben. Somit auch etwas Schummelei, aber ohne nennenswerte gesundheitliche Folgen, zumindest bei Creatin und Glutamin. Pre-Workout Booster werden immer mal wieder verboten. Das wird schon seinen Grund haben.
Unproblematischer sind Proteinsupplements, doch ersetzten die keine anständige Mahlzeit.

Der Zeitaufwand
Wie oft hört man: „ich würde ja gerne Sport machen, wenn ich Zeit hätte“. Also wollen wir mal rechnen. Für ein minimales Krafttraining reichen bereits drei Stunden (z.B. drei mal eine Stunde) intensives Training pro Woche um von den wichtigsten Vorteilen zu profitieren. Mal angenommen sie müssen ins Studio 30 Minuten fahren und wenden 30 Minuten für umziehen und duschen auf, also weiter drei Stunden, sind wir bei sechs Stunden aufwand je Woche. Eine Woche hat meistens etwa 168 Stunden, davon fallen acht Stunden Schlaf täglich an, sind 56 Stunden pro Woche. Arbeitszeit wird etwa 45 Stunden pro Woche ausmachen. Nehmen wir mal noch drei Stunden täglich für Essen an, 21 Stunden je Woche.
168 Stunden Wochentotal – 56 Stunden Schlaf – 45 Stunden Arbeit -21 Stunden Essen – 6 Stunden Training = 40 Stunden bleiben übrig. 40 Stunden pro Woche haben sie nach schlafen, arbeiten,essen und trainieren noch übrig. Diese sechs Stunden Training machen nur 3.5% der Woche aus, bewirken aber ein vielfaches an Lebensqualität. Was machen sie die übrigen 40 Stunden? Wie viel wenden sie für Familie, Hobby und Freunde auf. Und wie viel Stunden sitzen sie vor der Glotze?


Fazit der Geschichte: Bewegung ist für den Menschen elementar und wird immer wieder völlig unterschätzt. Krafttraining ist dabei besonders zeitsparend und effektiv, aber es darf auch eine andere Sportart sein. Doping und Konkurrenz sind kontraproduktiv. Ziel ist ein gesunder starker Körper der unserer Seele lange ein gutes Zuhause bieten kann.  Gilt übrigens auch für Frauen, nur dass diese ohne Doping weniger Muskelmasse aufbauen können. Dafür schafft Krafttraining schöne Rundungen und straffe Haut, welche Frau will das nicht?














Youtube Video

Samstag, 6. Juli 2013

Grundlagen Fette

Fette

Aufbau der Fette

Fette sind pro Gramm doppelt so energiereich wie Kohlenhydrate oder Eiweiss. Sie sind aus den drei chemischen Elementen Kohlenstoff C, Wasserstoff H und Sauerstoff O aufgebaut.
Ein Fettmolekül (Triglycerid) besteht wie im Bild schematisch dargestellt aus einem Glyzerinmolekül an das drei Fettsäuren angedockt sind.
Je nach dem aus welchen Fettsäuren ein Fettmolekül besteht entwickelt es unterschiedliche Eigenschaften. Es gibt kurzkettige und langkettige Fettsäuren, diese können gesättigt, ungesättigt sein.
Die Kettenlänge bezieht sich auf die Anzahl C-Atome. Langkettige Fettsäuren bilden im meist feste Fette mit hohem Schmelzpunkt. Kurzkettige dementsprechend meist weiche Fette mit tiefen Schmelzpunkt.
Bei gesättigten Fettsäuren sind alle C-Atome mit der maximalen möglichen Anzahl H-Atomen verbunden, also gesättigt. Bei ungesättigten Fettsäuren sind ein oder mehrere C-Atome nicht mit soviel H-Atomen gebunden wie es möglich wäre.

Gesättigte Fette sind vorwiegend tierische Fette. Unter anderem Schweinefett, Rinder fett, Kokos fett, usw. Sie sind bei Zimmertemperatur fest. Oft werden gesättigte Fette als „schlechte Fette“ bezeichnet. Diese Meinung ist allerdings sehr umstritten und wird in Zukunft dank neuer Forschungsergebnisse noch für Diskussionen in Fachkreisen sorgen. Klar ist allerdings schon heute das gesättigte Fette vor allem in Kombination mit Bewegungsmangel und Kohlenhydratereicher Ernährung zu Problemen führt. Der Körper kann diese Gruppe von Fett selber aus Kohlenhydraten produzieren.

Einfach ungesättigte Fette sind vorwiegend pflanzliche Fette wie sie in Nüssen, Rapsöl, Olivenöl, usw. enthalten sind. Sie sind bei Zimmertemperatur Flüssig und gelten als die „guten Fette“. Sie haben günstige Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel und können schwerer als Körperfett gespeichert werden. Diese Fette kann unser Körper nicht selbst produzieren, sie sind aber auch nicht Lebensnotwendig.

Mehrfach ungesättigte Fette kommen in Pflanzen- und Fischölen vor und sind bei Zimmertemperatur flüssig. Hier wird weiter in Omega-3 und Omega-6 unterschieden. Beide sind Lebensnotwendig, also essentiell und müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Transfettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren die industriell verändert wurden. Auf Lebenmitteverpackungen oft mit „gehärtetes“, „teilweise gehärtetes“ oder „z.T. Gehärtetes“ Fett bezeichnet. Dieses Fett ist das einzige das es verdient als „schlechtes Fett“ bezeichnet zu werden. Es lässt das ungesunde LIDL-Cholesterin ansteigen, lässt Arterien verkalken und führt folglich zu Herzerkrankungen. Ob es durch seine oxidative Wirkung auch Krebs begünstigen kann ist noch nicht abschliessend geklärt.


Die Aufgaben von Fett

Fett ist wie schon erwähnt Lebenswichtig, es übernimmt unterschiedlichste Aufgaben im menschlichen Organismus.
An erster Stelle steht die Aufgabe als Energiereserve für harte Zeiten. Diese heute so unbeliebten Fettpolster waren früher die wichtigste Lebensversicherung. Natürlich gab es in der Menschheitsgeschichte nie solche Zeiten wie heute wo Fettleibigkeit ein solches Problem werden konnte. Fett besitzt pro Gramm doppelt soviel kcal wie Kohlenhydrate, zudem bindet Fett nur wenig Wasser. Bei einem gesunden Körperfettanteil sind etwa 100'000 kcal gespeichert, würde man diese Energie in Form von Glykogen speichern wollen müsste man zusätzlich 68kg mit sich herumtragen. Ein gesunder Körperfettanteil liegt übrigens bei Männern bei 15 % und bei Frauen bei 25%

Fett ist als Baustoff für Hormone enorm wichtig. Bei einer fettreduzierter Diät kann beispielsweise der Testosteronspiegel schon mal um 25% fallen. Auch als Baustoff für Zellwände kommt dem Fett grosse Bedeutung zu. Eine Eigenschaft von Fett ist das es Wasser abweisend ist, so steuert Fett den Wasserhaushalt von Zellen, bzw. Verhindert das die Zelle in Flüssigkeit aufquellt.

Fett ist Transportmittel für die sogenannten fettlöslichen Vitamine. Ohne Fett kann unser Körper wichtige Vitamine wie Beta-Carotin, Vitamin A, D, E und K nicht aufnehmen.

Fett ist also enorm wichtig. Und im Gegensatz zu Kohlenhydraten unentbehrlich. Ohne Fett läuft nichts.





Mittwoch, 3. Juli 2013

Grundlagen Kohlenhydrate

Kohlenhydrate

Entstehung

Kohlenhydrate werden von Pflanzen durch die Fotosynthese produziert. Fotosynthese ist der Prozess bei dem Pflanzen mit der Energie der Sonne, Kohlendioxid (CO2) in der Luft und Wasser (H2O), Kohlenhydrate produzieren.
Stark vereinfacht dargestellt sieht das so aus: 6 CO2 + 6 H2O + Sonnenlicht = C6H12O6 + 6 O2
Dabei entsteht sozusagen als Abfallprodukt Sauerstoff (O2). Daher der viele Sauerstoff in unserer Atmosphäre. C6H12O6 ist ein Glukosemolekül, auch als Traubenzucker bekannt. Alle Kohlenhydrate bestehen aus solchen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoffverbindungen.

Aufbau

Kohlenhydrate kommen in verschiedensten Formen vor.

Die Einfachzucker (Monosaccharide)
Dazu gehören Traubenzucker (Glukose), Fruchtzucker (Fructose), DNA-Zucker (Ribose) und Schleimzucker (Galactose).
Unser Körper kann nur Einfachzucker aufnehmen, daher müssen alle anderen Zuckerformen im Verdauungstrakt mit Hilfe von Enzymen aufgespalten werden. Wirklich verwertbar ist allerdings nur Traubenzucker. In der Leber werden die anderen Zucker in Traubenzucker umgewandelt.

Die Zweifachzucker (Disaccharide)

Zweifachzucker sind zwei miteinander verkettete, gleiche oder unterschiedliche Zuckerbausteine. Dazu zählen der Haushaltszucker (Saccharose), Malzzucker (Maltose) und Milchzucker (Laktose).
Sie sind leicht Verdaulich. Ausnahme ist der Milchzucker der bei manchen Personen zu Beschwerden führen kann.

Mehrfachzucker (Polysaccharide)

Mehrfachzucker sind lange Ketten von Zuckerbausteinen. Dazu zählen Wenigzucker (Oligosaccharide), Stärke (Pflanzliche Polysaccharide und Glykogen) und Zellulose.

Die Wenigzucker sind für den Menschen unverdaulich. Sie sind in Hülsenfrüchten wie Bohnen vorhanden und können für Blähungen sorgen.

Pflanzenstärke existiert in unterschiedlichen Varianten und kann aus Mehreren 100`000 Zuckerbausteinen bestehen. Sie ist leicht verdaulich und kommt unter anderem in Getreide und Kartoffeln vor.

Tierische Stärke, auch Glykogen, ist die Form wie Mensch und Tier Zucker in Muskeln und der Leber speichern.

Die Zellulose ist ebenfalls ein Mehrfachzucker, jedoch für den Menschen und die meisten Tiere nicht verwertbar. Das sind die Ballaststoffe. Zellulose oder auch Holzstoff kommt in Pflanzen vor und kann nur vor Bakterien und Einzellern verdaut werden.

Abbau von Kohlenhydraten zu Energie

Die Kohlenhydrate dienen als Energiequelle für die Wärmeproduktion, Bewegung und andere Lebenswichtige Prozesse in unserem Körper. Über die Blutbahn gelangt der Zucker zu den Zellen wo er in den Zellkraftwerken (Mitochondrien) verbrannt wird. Es ist eine sehr kontrollierte Verbrennung, aber unterscheidet sich ansonsten nicht von einem Lagerfeuer. Dabei wird der Zucker mit Hilfe von Sauerstoff in Energie umgewandelt (Energie aus Sonne, sie erinnern sich). Als Abfallprodukt entsteht CO2, das über das Blut zur Lunge transportiert wird, wo wir es ausatmen. Wir atmen also Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus, um das Feuer in uns am brennen zu halten.

C6H12O6 + 6 O2 = Energie + 6 CO2 + 6 H2O

Montag, 1. Juli 2013

Übersicht Diäten


Übersicht Diäten

Hier ein kleiner Abriss über die bekanntesten Diäten.

Low Fat Diät

Die Low Fat Diät setzt wie der Name schon ausdrückt auf eine möglichst geringe Fettzufuhr. So nach dem Motto „Fett macht Fett“. Es ist die am häufigsten angewendete Diät. Auch Produktlinien wie „Weight Watchers“ basieren darauf.
Die Idee hinter dieser Diät ist, dass Nahrungsfett vom Körper als Körperfett gespeichert wird. Zudem hat Fett pro Gramm rund doppelt soviel Kilokalorien (kcal) wie Kohlenhydrate und Eiweiss.
Hingegen werden Kohlenhydrate als ideale Energiequelle angesehen, denn sie sättigen gut und werden gleich verbrannt, bzw. wird ein Überschuss zuerst als Glykogen in Leber und Muskeln gespeichert.
Die prozentuale Nährstoffverteilung sieht so aus:



Sportler
Normalbürger
Eiweiss
25-35%
15-20%
Kohlenhydrate
60-70%
55-65%
Fett
5-10%
20-30%

Der Normalbürger kann mit dieser Diät 5-10 kg an Körpergewicht über mehrere Monate verlieren. Meistens liegt der Erfolg jedoch eher im Rahmen von 2-3 kg.
Nun das Problem bei dieser Diät ist, dass sich der Körper schnell an die reduzierte Kalorienzufuhr anpasst und die Stoffwechselrate senkt. Das bedeutet der Körper verbraucht weniger Energie, er fährt sozusagen sparsam. Somit müsste man immer weniger und weniger essen um noch abnehmen zu können. Das durchhalten einer solchen Diät wird weiter erschwert durch die sehr eingeschränkte Lebensmittelauswahl.
Der Ansatz von „Fett macht Fett“ ist ausserdem schon grundlegend falsch, bzw. nur die halbe Wahrheit. Nahrungsfett wird nur direkt zu Körperfett wenn gleichzeitig Kohlenhydrate verzehrt werden. Die Kohlenhydrate sorgen dafür, dass Insulin ausgeschüttet wird. Insulin ist ein Hormon das dafür sorgt das Nährstoffe wie Zucker Eiweiss und Fett in die Zellen geschleust wird. Damit wird verhindert das unser Blutzuckerspiegel sich ins unermessliche steigert, ein Mechanismus der bei Diabetikern kaputt ist. Fett für sich alleine sorgt aber nicht für einen Insulinanstieg, somit wird Fett für sich alleine fast gar nicht in Körperfett verwandelt. Weiter hemmt Insulin sehr stark den Körperfettabbau.
Eine weitere Aussage ist, dass Kohlenhydrate zuerst verbrannt und dann als Glykogen gespeichert werden. Soweit so richtig. Der Glykogenspeicher ist aber begrenzt auf 300-600g, je nach Trainingsstand. Aber bei nicht-Sportlern wird dieser Glykogenspeicher nie wirklich geleert, somit sind diese bereits gefüllt. Ist das der Fall, setzt der Körper alle überschüssige Energie in Fett um.
Des weiteren setzt der Körper in einer stark Kalorienreduzierten Diät vorzugsweise Muskeleiweiss in Energie um. Schliesslich sind es die Muskeln die am meisten Energie fressen. Durch den Muskelabbau sorgte früher unser Körper dafür das wir in einer Hungersnot noch länger durchhalten konnten.
Resultat der ganzen Geschichte ist ein eingeschlafener Stoffwechsel und Muskelschwund der dazu führt das wohl der Zeiger auf der Waage weniger Gewicht anzeigt, aber trotzdem kaum Fett verbrannt sondern nur Muskeln abgebaut wurden. Sobald man wieder normal isst tritt der „Jo-Jo-Effekt“ auf und oft ist man danach noch fetter als vor der Diät.


Ketogene Diät und Anabole Diät

Auch bekannt als Atkins-Diät, benannt nach seinem Erfinder Dr. Robert C. Atkins. Das Prinzip dieser Diät könnte man als das genau Gegenteil der LowFatDiät bezeichnen. Dabei wird vor allem auf Kohlenhydrate verzichtet, dafür ordentlich Fett verzehrt.

Die prozentuale Nährstoffverteilung:

Eiweiss
25-35%
Kohlenhydrate
0-5%
Fett
55-70%

Durch den totalen Verzicht auf Kohlenhydrate wird das Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin ausmanövriert. Ohne Insulin auch kein Fettaufbau. Nachdem der Körper nach ein paar Tagen sämtliches Glykogen verbrannt hat, wird er dazu gezwungen Fett abzubauen und teilweise in Ketonkörper aufzuspalten, um vor allem das Gehirn mit Energie zu versorgen. Unser Gehirn kann nur Glukose und notfalls Ketonkörper verbrennen. Der Rest des Körpers verbrennt problemlos Fett.
Durch eine stark Fettreiche Ernährung wird der Fettstoffwechsel maximal angekurbelt. Zudem wird aber auch Eiweissreich gegessen um zu verhindern dass der Körper Muskelprotein als Energielieferanten heranzieht.
In der Anabolen Diät werden zusätzlich nach fünf bis sechs strikten Diättagen ein bis zwei Aufladetage gemacht, an denen alles gefressen werden darf was bei drei nicht auf den Bäumen ist.
Fast-Food, Torten, usw. Alles erlaubt. Begründet wird das durch den Umstand das Sportler während dem Training vor allem Glykogen verbrennen und daher Nachschub brauchen um ihre Leistungsfähigkeit beizubehalten oder zu steigern.
Die Erfolge dieser Diät sind bedeutend besser als die der LowFatDiät. Aber auch hier gibt es Nachteile.
Langfristig ist eine so stark fetthaltige Diät nur sehr schwer durchzuhalten und auch die Aufladetage sind kein richtiger Ersatz. Die Lebensmittelauswahl ist ähnlich begrenzt wie bei LowFat. Und ohne Insulin geht einem ein wichtiges Werkzeug für den Muskelaufbau verloren.


Die Metabole Diät

Metabol bedeutet hier Stoffwechselanregend. Die Metabole Diät ist relativ neu und versucht die Vorteile von beiden Diäten (LowFat und Atkins) zu vereinen und dabei die Nachteile soweit als möglich auszuschalten. Es ist weniger eine Diät als eher eine Ernährungsform, eine Ernährungsform die vor allem auf Insulinmanagement setzt. Das Insulin ist hier der Schlüssel zum Erfolg.
In dieser Diät wird zwischen Trainingstagen und trainingsfreien Tagen unterschieden. Und unter dem Tag zwischen den einzelnen Mahlzeiten und dem Timing der Nährstoffe. Keine Sorge, es klingt komplizierter als es wirklich ist.
Ob Trainingstag oder trainingsfreier Tag, Eiweiss spielt hier eine grosse Rolle. Eiweiss ist der wichtigste Baustein zum Aufbau von Muskulatur. Und Muskulatur ist, sie erinnern sich, der Energieverwerter Nummer eins. Unser Motor sozusagen. Ausserdem verhindert Nahrungseiweiss das der Körper Muskelproteine als Energielieferant heranzieht.

Die prozentuale Nährstoffverteilung an Trainingstagen und trainingsfreien Tagen:



Trainingstag Trainingsfreier Tag
Eiweiss
50%
50%
Kohlenhydrate
35%
15%
Fett
15%
35%


Weiter geht es mit dem Timing der Nährstoffe über den Tag verteilt. An Trainingstagen wird morgens, sowie vor und nach dem Training Kohlenhydratreich gegessen. Nach dem Aufstehen weil der Körper während der Nachtruhe sozusagen gefastet hat und darum eher im abbauenden Modus ist. Durch die erste Kohlenhydratzufuhr (etwa 1/3 der Tagesmenge) wird Insulin ausgeschüttet wodurch abbauende Prozesse, vor allem Muskelabbau gestoppt wird. Danach folgt erst kurz vor dem Training und gleich danach wieder Kohlenhydrate zu je 1/3 der Tagesmenge. Ansonsten wird Eiweissreich und Fettreich gegessen, auf Kohlenhydrate wird so gut wie möglich verzichtet.
An trainingsfreien Tagen besteht die Dosis an Kohlenhydrate aus 15%. Diese werden gleich zum Frühstuck verzehrt, den Rest des Tages gilt wieder Eiweiss- und Fettreich.

Nährstoffverteilung an Trainingstagen:

Frühstück Kohlenhydrate (1/3) + Eiweiss
Mittagessen Fett + Eiweiss
Pre-Workout-Mahlzeit Kohlenhydrate (1/3) + Eiweiss
Das Workout

Post-Workout-Mahlzeit Kohlenhydrate (1/3) + Eiweiss
Abendessen Fett + Eiweiss


Nährstoffverteilung an trainingsfreien Tagen:

Frühstück Kohlenhydrate + Eiweiss
Mittagessen Fett + Eiweiss
Abendessen Fett + Eiweiss


Diese Ernährungsweise lässt sich sowohl zum Fettabbau, als auch zum Muskelaufbau nutzen. Zum Fettabbau muss die täglich zugeführten Kalorienmenge etwa 500 kcal unter dem Stoffwechselgrundumsatz liegen. Ebenso gut lässt sich diese Ernährung auch zum Muskelaufbau nutzen. Dazu sollten etwa 500 kcal mehr verzehrt werden als der Grundumsatz.


Weiterführende informationen zur „neuen Metabolen Diät“ hier: Amazon

Dienstag, 7. Mai 2013

Duschmittel? Kernseife!


Duschmittel?

Kennt ihr diese bunten flüssigen Duschmittel? Axe, Rexona und wie sie alle heissen. Keine Ahnung was drin ist. Die Zutatenliste versteht sowieso nur ein Chemiker und Raketentreibstoffhersteller. Jedenfalls muss es zu einem Grossteil aus Farbstoff und Duftstoff bestehen und zu einem geringen oder kar keinem Teil aus Seife. Sauber wird man davon jedenfalls nicht, man stinkt bloss dermassen nach Parfüm, dass der Körpergeruch überdeckt wird. Sauberer als wenn man nur mit Wasser gedus
cht hätte ist man aber kaum. Probier es aus, wenn man nach harter Arbeit oder Sport geduscht hat, riecht es unter den Armen immer noch nach Schweiss. Und Parfüm, viel Parfüm.

Kernseife!

Was ist eigentlich gegen die gute alte Kernseife einzuwenden. Diese kleinen neutralen Klötze. Neutral ist vor allem wichtig. Ohne Parfüm, ohne Farbstoff, einfach ohne alles, stinknormale Seife eben. Davon wird man wirklich sauber, da gibt es nichts zu diskutieren, etwas besseres gibt es nicht. Seit Urzeiten bekannt und bewehrt, im übrigen auch günstig, ist es heute soweit, dass man hierzulande nicht mal mehr in ein normales Geschäft laufen und ein Stück Kernseife kaufen kann. Extra in die Apotheke muss man gehen, ist doch tragisch oder? So etwas einfaches und elementares wie richtige Seife, ungefärbt und ohne Parfüm, muss man sich im Fachgeschäft suchen. Aber der Mehraufwand lohnt sich!
Aber ich kann viel erzählen, sei offen für neu... ich meine altes und probiere es einfach selbst aus.




Mittwoch, 1. Mai 2013

Musik


Musik

Musik kann motivieren, Langeweile vertreiben oder entspannend wirken. Während sie früher eine Rarität war und für Feste, Anlässe oder den Bessergestellten vorbehalten war, ist sie heute allgegenwärtig. Radio, Fernsehen, Internet, Musikgeschäfte. Dafür ist es bei dieser ganzen Masse immer schwieriger die guten Stücke auszufiltern.

Szenen der Musik, oder die grenzen Guter Musik

Ordnen sie sich nicht selbst in die Schublade einer einzigen Musikrichtung ein. Seien sie offen und frei für die gesamte Welt der Musik.
Ich selbst war früher auch so, ich war jung und Hiphop war das einzig gute, allem anderen hab ich gar keine Chance gelassen. Schliesslich war ich dieser Szene angehörig. Dadurch verpasst man aber auch viel grossartige Musik, denn die Auswahl an wirklich guter Musik in einer Szene ist begrenzt. Wenn man neue Musik hören will aber immer im selben Musikbereich sucht, nimmt die Qualität relativ schnell stark ab. Bis man irgendwann bei stumpfsinnigem „Arsch und Titten“-Rap angelangt ist, oder sich von einer schlechten Death-metal Band ins Ohr kreischen lässt und das wirklich auch noch gut findet. Aber man wird älter, hoffentlich auch vernünftiger und sprengt irgendwann die Szenegrenze und beginnt alles zu hören was einem wirklich gefällt, egal ob es andern passt oder man halt nicht mehr so richtig „True“ ist. Es wird sich lohnen, glaub mir.

Die Auswahl ist Riesig

Es gibt hunderte von Genres, tausende Künstler und hunderttausende oder Millionen von Liedern. Aber wie viele davon schaffen die Grenze von passabel, ganz okay oder gut zu überschreiten und schaffen es in die grossartigen oder sehr guten Werke? Wohl mehrere tausende, aber davon gefällt einem persönlich nur ein Bruchteil wirklich.
Der Berufsmusiker muss um eine CD raus zu bringen zehn oder 20 Lieder produzieren. Aber nur ein oder zwei Lieder sind so gut, das man sie auch Jahre später gerne noch anhört, wenn überhaupt. Genau diese kleine Anzahl wirklich guter Stücke gilt es zu finden.

Wie geht man vor?

Ein Zitat von Christian Zippel beschreibt das bestens:
„In dubio contra reo. Im Zweifel dagegen! Ich kopiere jeden morgen einige hundert Lieder in eine Playlist und lasse sie durchlaufen – beim Lesen, Schreiben, Trainieren. Es plätschert vor sich hin – wird schnell zum Hintergrund. Doch das Unbewusste bewertet immer. Wirklich gute und schlechte Lieder werden bewusst. Man blickt auf und denkt: "Geiles Lied", oder man blickt ins Leere, bekommt fast Ohrenkrebs und denkt sich: "Dagegen wäre Tinnitus eine Wohltat."
Die guten Lieder kommen in einen "Best of"-Ordner, die schlechten werden sofort exekutiert. Was am Ende des Tages übrig bleibt, wandert in den Papierkorb. So kommt man gut voran – ca. 150 Lieder pro Tag. Nur eine Hand voll überlebt. Aber es lohnt sich. Am Ende hat man dann zwar keine große Sammlung mehr, aber dafür eine gute.“



Nur die besten Stücke verdienen es zu Überleben



Oder wie Oscar Wilde sagt: „Ich habe einen ganz einfachen Geschmack – ich bin immer mit dem Besten zufrieden.“
Auf diese Art sind mir von über 65 GB an Mp3 Daten ein paar Playlists, grob nach Musikrichtung sortiert übrig geblieben. Wie so eine List aussehen könnte, zeige ich in folgendem Link anhand ein paar Youtube Playlists.


Dienstag, 30. April 2013

Scheiss die Wand an


Scheiss die Wand an


Als der Deutsche das erste mal einen Wok, die ultimative Lösung für gesunde, einfache und preiswerte Ernährung, in den Fingern hielt, schien er von diesem seltsam anmutenden gewölbten Objekt dermassen ratlos und irritiert zu sein, dass er nichts besseres anzufangen wusste, als sich rein zu setzen und irgendeine Piste runter zu heizen.

Dies wieder spiegelt sich klar in Statistiken,die besagen, dass jeder zweite Deutsche übergewichtig ist. Nicht das es um andere Länder in Europa besser bestellt wäre. Die Andern sind wohl einfach schon zu Fett um überhaupt irgendwo runter zu heizen, oder genaue Statistiken über ihr beschissenes Ernährungs-/Bewegungsverhalten aufzustellen.

Es fängt doch schon im jüngsten Kindesalter an. Wenn ich sehe das Kinder die gerade erst sprechen lernen bereits von den Eltern Cola und dergleichen zu trinken vorgesetzt bekommen, könnt ich Knochen kotzen. Um Autofahren zu dürfen muss man eine Prüfung ablegen, aber jeder Halbaffe darf Kinder in die Welt setzen.
Mit der Ernährung geht's dann auch fröhlich weiter. Anstatt einer vollwertigen Mahlzeit gibt es Fertiggerichte und sonstigen Müll mit einer Zutatenliste die Raketentreibstoff erinnert.
Für zwischendurch oder als Pausenmahlzeit gibt es dann dieses bunte Zeug, nein, nicht etwa Früchte oder Gemüse, Gummibärchen und Smarties stehen auf dem Programm.

Aber wie soll man auch eine anständige Ernährung sicherstellen, wenn beide Elternteile voll arbeiten. Erziehung wird sowieso überbewertet, Hauptsache es hat immer das neuste iPhone. Oder weil das Kind vielleicht auch nicht mehr ist als ein etwas aufwändigeres Haustier. So lässt sich auch erklären wieso viele ihr Kind einfach vor die Glotze setzten damit sie ihre Ruhe haben, anstatt sich mit ihm zu beschäftigen. Ist ja auch lästig so ein Kind, immer neugierig, aktiv und bedarf ständiger Aufmerksamkeit.
Wenn dann so ein Exemplar eines jungen Menschen vom unvernünftigen Medienkonsum und dem vielen Zucker in Cola und Smarties, unruhig, unaufmerksam und zappelig wird, hat es vermutlich eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Aber auch nicht weiter tragisch, dagegen gibt es schliesslich Medikamente, also alles bestens, oder?

Mit etwas gesunden Menschenverstand würde es die meisten Probleme unserer Zeit gar nicht geben. Man hat sowieso den Eindruck das die Menschheit immer mehr verblödet. Das einzige das wirklich wichtig zu sein scheint ist Geld. Diese unermessliche Gier die immer öfter zu Tage tritt. So wie diese selbstverliebten ignoranten Topmanager, die doch tatsächlich glauben ein Jahresgehalt von mehreren Millionen verdient zu haben. Oder Banker die meinen Boni verdient zu haben, obwohl sie mit miesen Geschäften die Weltwirtschaft in eine globale Krise gestürzt haben. Ausbaden darf die Scheisse dann der anständige Bürg
er und Steuerzahler.

Oder die Wixer von Monsanto, ein Pestizid und GVO Hersteller, die immer noch Unmengen Geld verdienen mit dem Verkauf von gefährlichen und gesundheitsschädlichen Spritzmitteln, die Europaweit seit Jahrzehnten verboten sind, an Drittweltländer. Oder durch den verkauf von genetisch veränderten Pflanzen die sich nicht zur Weiterzucht eignen. So wird der Bauer abhängig gemacht und ist gezwungen, immer wieder teures Saatgut von Monsanto zu kaufen. Riesenprofite auf kosten der aller Ärmsten dieser Welt zu machen ist ja wohl ober-armselig.

Das musste mal gesagt werden, aber genug mimimi für heute.





Dienstag, 16. April 2013

Aussprüche von Spartanern


Aussprüche von Spartanern

Als die samischen Gesandten eine weitläufige Rede hielten, sagten die Spartaner: „Das Erste haben wir vergessen und das Letzte nicht verstanden, weil wir inzwischen das Erste vergessen hatten.“

Die Thebaner wollten sich in einigen Punkten den Spartanern widersetzen. Man sagte ihnen, sie müssten entweder weniger Stolz oder mehr Macht haben.

Pindar hatte in einem Gedicht Athen die Stütze Griechenlands genannt. Da sagte ein Spartaner: „Mit der Stütze muss Griechenland bald einfallen.“

Man sah ein Gemälde an, auf dem Spartaner von Athenern niedergehauen wurden. Da rief einer aus: „Wie brav sind doch die Athener!“ - „Auf dem Gemälde“, sagte der Spartaner.

Ein Übeltäter, der bestraft wurde, rief: „Ich habe wider meinen Willen gefehlt!“ - Man sagte ihm: „So lass dich auch wider deinem Willen strafen.“

Einige reisende Chier hatten nach dem Abendessen im Rathause sich erbrochen und auf den Stühlen, auf denen die Ephoren zu sitzen pflegten, ihre Notdurft verrichtet. Man forschte scharf, welche Bürger die Täter seien; da man aber erfuhr, dass die Chier es getan hätten, musste ein Herold öffentlich ausrufen: „Den Chiern ist's erlaubt, sich schlecht zu benehmen“.

Da jemand seine Kunst der Rede rühmte, sagte ein Spartaner: „Bei Kastor und Pollux! Was nicht mit der Wahrheit zusammenhängt, ist keine Kunst und kann keine sein.“

Ein gefangener Spartaner sollte verkauft werden. Da nun der Herold ausrief: „Ein Spartaner zu verkaufen“, fiel er ihm ins Wort und rief: „Ihr müsst ausrufen: Ein Gefangener zu verkaufen.“

Als die Thebaner nach Überwindung der Spartaner bei Leuktra bis an den Eurotas vorgedrungen waren und einer grosssprecherisch fragte: „Wo sind nun die Spartaner?“ - da antwortete ein Gefangener: „Sie sind nicht da, denn sonst wäret Ihr nicht hier.“

Ein spartanischer König versprach, eine Stadt, die ihnen lange Zeit viel zu schaffen gemacht hatte, ganz zu zerstören. Die Ephoren aber verwehrten es ihm, indem sie sagten: „Zerstöre die Stadt nicht, sonst nimmst du uns den Wetzstein der Jugend.“

Die Jungen, die sich im Ringen übten, durften keine Lehrmeister haben, denn es sollte ein Wettstreit in Tapferkeit und nicht in Kunst sein. Als daher Lysander gefragt wurde, wie Charon aus Theben ihn überwunden habe, antwortete er: „durch vielerlei künstliche Griffe.“

Philipp schrieb an die Spartaner, da er an die Grenze ihres Gebietes kam, ob er als Freund oder als Feind kommen solle. Sie antworteten ihm: „Als keines von beiden“.

Als die Lakedämonier hörten, dass ihr Gesandter den Antigonos, des Demetrios Sohn, König genannt habe, legten sie ihm eine Geldbusse auf, obgleich er bei einem grossen Getreidemangel jedem einen Scheffel Weizen von Antigonos mitgebracht hatte.

Ein Mensch von schlechter Lebensführung hatte in einer Sache den besten Rat erteilt. Man genehmigte den, aber nicht unter seinem Namen, sondern man schrieb den Rat einem Manne zu, der unbescholten war.

Als einstmals Brüder miteinander Zerfallen waren, bestrafte man den Vater, der es zuliess, dass seine Söhne in Uneinigkeit lebten.

Zwei Knaben gerieten miteinander in Streit, und einer brachte dem andern mit seiner Sichel eine tödliche Wunde bei. Die Spielkameraden versprachen diesem, der zu sterben schien, ihn zu rächen und den Täter umzubringen. - „Um der Götter willen“, rief er, „tut das ja nicht. Es wäre ungerecht. Ich hätte es ja ebenso gemacht, wenn ich ihm zuvorgekommen und tüchtig genug gewesen wäre.“

Nach spartanischer Sitte durften frei geborene Jungen in bestimmten Zeiten stehlen, was sie nur konnten, und nur wer sich dabei ertappen liess, wurde geschmäht. Nun hatten einmal ein paar Knaben einen jungen Fuchs gestohlen und einer von ihnen hatte ihn in Verwahr und tat ihn, als der Eigentümer kam und das Verlorene suchte, unter seinen Mantel. Nun wurde das Tier wild und zerfleischte ihm die Seite bis auf die Eingeweide. Er aber blieb, um nicht entdeckt zu werden, unbeweglich stehen. Als dann die Sucher fort waren, und die anderen Knaben sahen, was geschehen war, tadelten sie ihn und meinten, es wäre besser gewesen, den Fuchs sehen zu lassen als ihn mit Lebensgefahr zu verbergen. - „Nein“, versetzte jener, „es ist besser, den Schmerzen nicht nachzugeben und zu sterben als sich ertappen zu lassen; man soll nicht aus Weichlichkeit sein Leben auf eine schimpfliche Art erhalten.“

Einige Reisende begegneten Spartanern und sagten zu ihnen: „Das Glück muss euch recht wohl wollen, soeben ist dort eine Bande Räuber weggegangen.“ - „Nein, beim Kriegsgott“, versetzten sie, „es ist nur ein Glück für die Räuber, dass sie uns nicht in den Weg gekommen sind.“

Eine Spartaner hatte als Schildzeichen eine Fliege, nicht grösser als eine natürliche. Da man ihn auslachte und sagte, das habe er sich wohl ausgesucht, um versteckt zu bleiben, sagte er: „Oh, nein, um recht gesehen zu werden. Denn so trete ich doch näher zu den Feinden, damit sie das Zeichen auf meinem Schild erkennen.“

Als beim Gastmahl eine Leier hereingebracht wurde, sagte ein Spartaner: „Pfui, Tändeleien schicken sich nicht für Spartaner.“

Ein Spartaner wurde gefragt, ob der Weg nach Sparta sicher sei. „Das kommt darauf an, in welcher Weise du hingehst“, lautete die Antwort, „ein Löwe geht dort seines Weges fürbass, aber Hasen fangen wir ab.“

Der Äginete Lampis, der eine Menge Kauffahrtschiffe besass, wurde ob seines Reichtums glücklich gepriesen. Ein Spartaner sagte dazu: „Ein Reichtum, der an Tauen und Stricken hängt, achte ich nicht.“

Als Philipp in das lakonische Gebiet eingefallen war und alle verloren zu sein schienen, sagte er zu einem: „Was wollt ihr nun anfangen, ihr Spartaner?“ - „Was sonst“, antwortete dieser, „als mutig sterben, denn wir sind die einzigen unter den Griechen, die nicht gelernt haben, zu gehorchen, da sie nur frei zu sein lernten.“

Nach der Niederlage des Agis forderte Antipater fünfzig Knaben zu Geiseln. Eteokles, einer der Ephoren, sagte aber, sie könnten ihm die Knaben nicht hergeben, weil die dann, unerzogen, der vaterländischen Gebräuche unkundig blieben, also niemals Bürger werden könnten; wenn er es zufrieden sei, wollten sie ihm die doppelte Zahl an Greisen und Weibern geben. - Da Antipater ihnen mit der härtesten Begegnung drohte, wenn er die Knaben nicht bekomme, so antworteten alle einstimmig: „Wenn du uns Dinge auflegst, die ärger sind als der Tod, so wird es uns leicht werden zu sterben.“

Ein Greis, der die olympischen Spiele mitansehen wollte, konnte nirgendwo Platz finden; wohin er auch kam, wurde er mit Hohn und Spott abgewiesen, und niemand nahm ihn auf. Endlich kam er zu den Spartanern, und da dort alle Jünglinge,sogar die meisten Männer, aufstanden und ihm Platz machten, gab die ganze Versammlung durch lautes Händeklatschen ihren Beifall und ihre Bewunderung über dieses Betragen kund. Der Alte aber schüttelte den grauen Scheitel und den grauen Bart und sagte weinend: „O Unglück! Alle Griechen wissen, was gut und anständig ist, aber die Spartaner allein tun es.“

Ein Bettler sprach einen Spartaner an. - „Wenn ich dir gebe“, sagte dieser, „wirst du noch mehr betteln. An deiner Unverschämtheit ist der schuld, der dir zuerst etwas gegeben hat und dich dadurch zum Müssiggänger machte.“

Ein Spartaner sah, wie ein Mensch für bestimmte Götter sammelte und sagte: „Um Götter, die ärmer sind als ich, bekümmere ich mich nicht.“

Ein Fremder der nach Sparta gekommen war, sah die Ehrenbezeugungen, die da selbst den Alten von den Jungen erwiesen wurden. „In Sparta allein verlohnt's sich, alt zu werden“, sagte er.

Bulis und Sperchis, zwei Spartaner, begaben sich nach Persien zu Xerxes, um freiwillig der Strafe zu unterwerfen, die die Spartaner nach dem Ausspruch des Orakels auf sich geladen hatten, weil sie die Gesandten des Königs umgebracht hatten. Bei ihrer Ankunft verlangten sie, für ihre Landsleute umgebracht zu werden, auf welche Art auch immer. Xerxes liess die beiden voller Bewunderung hierüber frei und bat sie, bei ihm zu bleiben.Sie antworteten ihm aber: „Wie wäre es uns möglich, hier zu leben und Vaterland, Gesetze und Mitbürger zu verlassen, für welche zu sterben wir einen so weiten Weg gemacht haben?“ Da der Feldherr Hydarnes noch weiter in sie drang und ihnen sogar einerlei Ehre mit den vornehmsten Ministern des Königs versprach, sagten sie: „Du weisst wohl nicht, was die Freiheit bedeutet? Keiner, der Verstand hat, wird sich fürs ganze Perserreich hingeben.“

Ein Spartaner kam zu einem Gastfreunde. Dieser liess sich den ersten Tag verleugnen, borgte schöne Polster zusammen und empfing ihn den folgenden Tag auf das prächtigste. Der Spartaner aber sprang auf die Polster und trat sie zusammen, indem er sagte: „Ihr, Polster, seid schuld daran, dass ich gestern nicht einmal auf einer Strohdecke geschlafen habe.“

Ein Spartaner wurde nach etwas gefragt und antwortete: „Nein.“ Als der Frager sagte, er habe nicht recht, sagte er: „Sieh mal an, welch' ein Tor bist du, nach einer Sache zu fragen, die du schon weisst.“

Ein Priester fragte einen Spartaner, der eingeweiht werden sollte, welches die grösste Gottlosigkeit sei, die er begangen habe. Er antwortete: „Die Götter wissen sie schon.“ Da der Priester darauf bestand, dass er sie nennen müsse, fragte der Spartaner: „Wem muss ich sie sagen, dir oder dem Gott?“ - „Dem Gott“, versetzte der Priester. - „Nun“, erwiderte jener, „so lass mich allein.“

Ein Spartaner war in einer Schlacht eben im Begriff, auf einen Gegner einzuhauen, als das Zeichen zum Rückzug gegeben wurde. Da liess er den Hieb unausgeführt. Da ihn einer fragte, warum er den Feind, den er einmal in seiner Gewalt hatte, nicht getötet habe, antwortete er: „Weil es besser ist zu gehorchen als einen Feind zu töten.“


Dienstag, 12. März 2013

Die optimale Trainingsdauer


Die optimale Trainingsdauer

Genau 61 Minuten und 53 Sekunden, wer länger trainiert ist Wahnsinnig und zerschiesst sich alle Fortschritte, und wer kürzer trainiert der könnte genau so gut zuhause auf der Couch sitzen bleiben, weil es sowieso nichts bringt. Es gibt eine Toleranz von ein paar tausendstel Sekunden, aber dann ist Schluss. Wichtig: Nehmen sie also immer eine Stoppuhr mit ins Training. Nicht das sie sich um sonst abrackern.

Das ist natürlich absoluter Blödsinn.
Es ist immer wieder interessant wie viel Wert auf die Frage der optimalen Trainingsdauer gelegt wird. Dabei gibt es für diese Frage nicht die „eine richtige Antwort“, das hängt von so vielen verschiedenen Faktoren ab. Jeder Mensch ist anders, sogar bei ein und dem selben Mensch kann dieser Wert stark variieren.

Die optimale Trainingsdauer hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Trainingsziel, wollen sie Stärker werden, Abnehmen, Muskelaufbau, einfach Fitter oder Profisportler werden? Das sind teils völlig unterschiedliche Ziele und genau so unterschiedlich kann die Trainingsdauer dafür sein.
  • Trainingshäufigkeit, wie oft nehmen sie sich Zeit fürs Training, zwei oder dreimal täglich oder eher zwei oder drei mal pro Woche? Bei zweimaligem Training pro Tag reichen evtl. 20 Minuten je Einheit, bei zwei Trainingseinheiten pro Woche wäre wohl eher zwei bis drei Stunden angemessen
  • Fitnessstand, sind sie ein blutiger Anfänger der seit Jahren keinen ernsthaften Sport getrieben hat, oder sind sie ein Athlet auf hohem Niveau? Als Anfänger reichen schon 20 Minuten Training täglich, das ist immerhin mehr als ein Grossteil der Bevölkerung von sich behaupten kann, wenn sie hingegen Usain Bolt sind bedeuten mickrige 20 Minuten Training täglich das Karriere-Aus.
  • Trainingsintensität, rennen sie von Übung zu Übung oder nehmen sie es eher gelassen? Wer 30 Minuten Vollgas gibt dürfte wohl so einiges geleistet haben, wer aber von drei Stunden Aufenthalt im Fitnessstudio zweieinhalb Stunden mit Freunden gequatscht hat wäre lieber in der Kneipe nebenan ein Bierchen zwitschern gegangen.
  • Und schliesslich ihre individuelle Tagesform, hatten sie einen anstrengenden Tag oder haben gestern schon überdurchschnittlich intensiv Trainiert, oder fühlen sie sich energiegeladen wie eine Rakete kurz vor dem Start zur nächsten Marsmission. Wieso sollen sie sich 60 Minuten durchs Training schleppen wenn der Körper schon längst Anschlag ist, oder aber wieso sollten sie nach 45 Minuten ihr Training beenden wenn sie doch noch Energie und Motivation für weiter 45 Minuten haben. Das wäre doch Verschwendung.


Sie sehen also, die optimale Trainingsdauer ist individuell. Es gibt Studien die belegen das beim Training mit Gewichten nach 45 Minuten der höchste Stand an aufbauenden Hormonen (anabole Hormone) erreicht ist. Dieser beginnt nach 60 bis 75 Minuten zu sinken und der Spiegel an abbauenden Hormonen (katabole Hormone) steigt.
Doch das ist trockene Reagenzglas Theorie. Die Realität zeigt oft ein anderes Bild. Der zur Zeit schnellste 100 und 200 Meter Sprinter, dieser 95 Kilogramm schwerer, muskelbepackter und beinahe fettfrei Usain Bolt, trainiert drei Stunden täglich, aber wohl nicht Altersgymnastik sonder drei Stunden Hardcore, sechs Tage die Woche. Also ich sehe da keine abbauenden Hormone!

Für den Hobbyathleten dürfte sich die optimale Trainingsdauer wohl im Bereich von 30 bis 60 Minuten bewegen, je nach genannten Faktoren. Machen sie sich nicht allzu viel Gedanken um die Trainingsdauer. Wenn alles stimmt und die Weichen auf Wachstum gestellt sind, wird eine längere oder kürzere Trainingsdauer, als diese theoretischen 45 Minuten keinen Einfluss auf ihren Erfolg haben.

Es gibt grössere Hebel auf die sie ihre Aufmerksamkeit lenken sollten. Die Übungsausführung, ein ausgewogenes Trainingssystem, Ernährung und Erholung, usw...

Montag, 11. März 2013

Fasten


Fasten

Fasten hat eine lange Tradition in der Geschichte des Menschen. In fast allen Religionen ist Fasten in irgend einer Form verankert. Im Christentum beispielsweise ist die Adventszeit sowie die rund 40 Tage zwischen Aschermittwoch und Karfreitag traditionelle Fastenzeit.
Zur Zeit der Steinzeitmenschen war Fasten in natürliches Übel. Vor allem im Winter war nie klar wann das nächste Beutetier erlegt werden konnte und es wieder etwas zu beissen gab. So konnten gut und gerne ein bis zwei Wochen ohne Nahrung vergehen.
Natürlich kann man Fasten wann immer es einem passt. Ich, als körperlich Arbeitender, habe es auf die Ferien gelegt da ich mir nicht sicher war wie ich darauf reagieren werde. Bereits der fünfte Tag in folge bin ich nun am Fasten und bin überrascht wie gut es geht. Abgesehen von einer Schwächephase am Abend des vierten Tages fühle ich mich überraschend Gut und bin vor allem geistig voll leistungsfähig.
Am schwersten sind die ersten ein bis drei Tage zu überstehen. Nicht weil man irgendwie schlapp wäre oder so. Sondern weil man von einem starken Heisshunger auf alles Energie und Eiweissreiche erfasst wird. Schwarzwälder Kirschtorte direkt aus der Bäckerei, Big King XXL der grösste Hamburger im Burger King oder ein vor Fett tropfende Pizza, man spürt regelrecht den Geschmack auf der Zunge.
In diesen Momenten wird sich Zeigen wer hier wirklich das Sagen hat. Ist es der Verstand, der eigne Wille, oder folgt man seinen primitiven Instinkten und stürzt sich wie ein Tier auf alles Fressbare?

Süssgetränke, Fruchtsäfte und Milch sind logischerweise nicht erlaubt. Nur Wasser und ungesüsster Tee, davon aber reichlich, mehrere Liter pro Tag sind kein Problem. Der Körper benötigt jetzt viel Flüssigkeit um Giftstoffe und Abfallprodukte auszuscheiden. Die inneren Organe können sich nun endlich um den Schrott kümmern der sich in all den Jahren in unserem Körper angesammelt hat. Nikotin, Alkohol, Umweltverschmutzung, Plastik, alles womit man (sich) täglich belastet.

Entschlacken, entgiften und heilen, das ist Fasten. Zur Gewichtsreduktion, also um abzunehmen eignet sich Fasten überhaupt nicht. Ich selbst habe kaum Gewicht verloren obwohl ich eine Kalorienzufuhr von 4500 Kalorien und mehr gewohnt bin. Der ganze Stoffwechsel fährt massiv runter um Energie zu sparen. Um abzunehmen muss man aber richtig Essen und den Stoffwechsel aufrecht erhalten oder sogar ankurbeln und nicht Fasten.


Fasten und Sport?

Ich muss zugeben, ich war sehr verunsichert wie gut das vereinbar ist und hatte zugegebenermassen auch meine bedenken wie viel Muskelmasse wohl eingehen wird. Ich habe also mein Trainingsvolumen auf 20 Minuten Krafttraining und etwa eine Stunde Wandern pro Tag reduziert. Das hat interessanterweise problemlos funktioniert, vermutlich wäre auch mehr drin gewesen.
Nun am sechsten Tag habe ein 45 Minütiges Training durchgeführt inklusive Training im Maximalkraftbereich um festzustellen, wie viel davon verloren gegangen ist.

Zu meiner Überraschung hat sich in punkto Kraft rein gar nichts verändert, im Gegenteil, in manchen Übungen war sogar eine leichte Steigerung bemerkbar. Ob das an einer besseren Regeneration durch das reduzierte Training liegt oder ob der Körper im 'Hunger und Jagen'-Modus mehr Power entfalten konnte, kann ich nicht abschliessend beantworten.
Was sich verschlechtert hat ist die Kraftausdauer. Vermutlich weil der Körper nur auf Fett als Energielieferant zurückgreifen konnte. Das sollte sich nach dem Fasten schnell wieder einpendeln.
Abschliessend kann ich sagen das Fasten, vermutlich auch für Bodybuilder und Kraftsportler kaum negative Konsequenzen in Sachen Masseverlust oder Kraftverlust hat. Dafür aber sicherlich viele Positive.

Sehr zu empfehlen ist die Dokumentation „Fasten und Heilen“, eine Arte Produktion.

„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.“
— Hippokrates von Kos (460 bis etwa 377 v. Chr.)

Kochen sie selbst

Kochen sie selber

Ja, kochen sie wieder selber. Noch niemals in der Geschichte der Menschheit war es so einfach sich selbst eine hochwertige Mahlzeit zu bereiten. Ich bin sicher, keine 5 Fahrminuten von ihrem Wohnort befindet sich ein Geschäft das alles bietet was sie zum kochen brauchen. Zuhause steht auch garantiert ein Kühlschrank in dem sich alles frisch halten lässt ohne langwierige verfahren zur Konservierung anwenden zu müssen. Heute eine Selbstverständlichkeit die noch vor 50 Jahren alles andere als selbstverständlich war. Ebenso der Elektroherd, vorbei ist es mit Holzhacken und offen anfeuern.
Fürs kochen selbst gibt es tausende kostenlose und gute Rezepte frei zugänglich im Internet oder sogar als Videoanleitung auf Youtube. Einfacher geht es also wirklich nicht.
Am Schluss braucht man nicht mal mehr den Abwasch selbst zu machen, dafür gibt es in fast allen Haushalten hierzulande die Geschirrspülmaschine.

Noch nie konnte man so einfach und schnell kochen wie heute. Wieso trotzdem immer mehr Fertiggerichte konsumiert werden, die unausgewogen, von niedriger Qualität und teils sogar ungesund sind, ist mir unverständlich.


Kaufen sie Qualität

Achten sie beim kauf von Lebensmitteln doch bitte vor allem auf hochwertige Qualität. Kaufen sie möglichst Regionale Produkte die Nachhaltig und Ökologisch Produziert wurden. Und wenn möglich auch ohne Spritzmittel produziert wurden, also Bio-Produkte.

Für mich gibt es nur zwei Qualitätsstufen für Lebensmitteln, nämlich Bio und nicht-Bio. Ob das nicht Bio-Produkt nun eine rote, blaue oder sogar silberne Finefood Verpackung hat, ist eigentlich irrelevant weil diese trotzdem alle nach den selben minimalen Bestimmungen produziert wurden und möglicherweise sogar alle von selben Betrieb stammen.

Leisten sie sich also anständige Qualität. Die hat natürlich auch ihren Preis, keine Frage, aber Top Qualität lässt sich nun mal nicht zu Billigpreisen produzieren.

In der Schweiz wird durchschnittlich nur 11% des Einkommens für Essen aufgewendet, ihr Auto, ihr Hobby und ihre Wohnung machen sicher bedeutend mehr von ihrem Einkommen aus. In Deutschland ist es etwas mehr, rund 13 bis 14 % vom Einkommen für Nahrungsmittel.

Aber sagen sie mir, wofür sonst, als für Gute und Reichhaltige Lebensmittel lohnt es sich, etwas mehr Geld auszugeben. Schliesslich steht die Ernährung im direkten Zusammenhang zu ihrer Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Seien sie nicht dumm, Opfern sie nicht ihre Gesundheit für Geld, denn wenn sie erst Krank sind, werden sie all ihr Geld aufwenden um ihre Gesundheit so gut wie möglich wieder herzustellen.
Die Wahl sollte also eigentlich leicht fallen, oder?




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